Eigenes Gemüse vom Balkon – Podcast #12

Lifehacks

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Selbstversorger aus Balkonien und Garten

Freunde des guten Geschmacks, es sei euch gesagt, das ganze mit dem Anpflanzen und so ist garnicht so schwer wie ihr vielleicht denkt. Dazu macht es auch noch unheimlich viel Spaß zuzusehen, wie euer eigenes Gemüse heranwächst und wenn der Zeitpunkt der Ernte gekommen ist – wow, was für ein Moment.Kleiner Nebeneffekt, das Zeug schmeckt einfach sau lecker, ihr ernährt euch besser und für die Umwelt ist es auch noch gut. Für alle die jetzt noch zweifeln – selbst wenn euer Kühlschrank immer leer ist, habt ihr auf dem Balkon oder im Garten noch was zu mampfen! Ich möchte euch ein paar wirklich gut zu handelnde Sorten in dieser Folge nennen, die könnt ihr wirklich auch Zuhause auf dem Balkon ziehen und ernten. Die Königsklasse ist natürlich immer ein Garten – aber da hat ja nicht jeder das Glück einen Garten zu besitzen oder nutzen zu können.

Los gehts!

Kräuter von der Fensterbank

Vorweg gesagt habe ich trotz Garten auch ein paar Dinge auch selbst schon im Topf gezogen und auch ernten können, man kann sogar auf dem Fentsersims Dinge züchten, das schmeckt nicht nur lecker sondern sieht auch noch gut aus. Ganz einfach – aber viele denken da garnicht dran – Kräuter. Egal ob Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, was immer geht und auch mehrjährig ist sind Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei und so weiter. Klasse an fast jedem mediterranen Gericht, Thymian und Rosmarin darf da echt nicht fehlen. Der Salbei explodiert bei mir regelrecht, den trockne ich für Tee im Winter oder friere ihn auch ein – Saltimbocca Ala Romana – ein geiles Gericht mit Kalbsschnitzel, luftgetrocknetem Schinken, Salbeiblätter und Weißwein. Kennt ihr nicht? Schaut unbedingt mal nach – ich verlinke euch ein Rezept.

Kräuter passen auch wunderbar in Spirituosen – kennt ihr schon unseren MARMELO Quittenbrand und Likör?

Leckere Quitte mit Kräutern von der Bio Streuobstwiese

Knoblauch und Zwiebeln

Aber kommen wir zu anderen Dingen – die man immer gebrauchen kann. Knoblauch zum Beispiel. Genial wenn man den aus dem Topf oder Garten nehmen kann. Generell wenn ich jetzt von Saatgut rede, meine ich meistens gutes Saatgut, welches in unseren Breitengraden auch gedeiht. Das ist nämlich garnicht so einfach – da ist z.B. Knoblauch nicht gleich Knoblauch. Hört sich verrückt an aber Knoblauch hat auch so seine Eigenarten – den Knoblauch den du aus dem Supermarkt hast, kommt meist aus Spanien, Israel oder anderen Ländern mit anderem Klima. Dieser Knoblauch ist für den Winter nicht geeignet. Warum ich das jetzt hervorhebe? Knoblauch pflanzt du am besten vor dem Winter. Also wirklich im September oder Oktober. Du kannst ihn aber auch jetzt noch Setzen (Februar/März), dann kommt er halt etwas später. Wenn du eine Knolle hast, brich diese auseinander, bis du die einzelnen Zehen hast. Diese steckst du ca. 5 cm in die Erde und lässt ca. 15cm Platz zwischen jeder Zehe. Ganz praktisch – du weißt wann dein Knoblauch fertig zur Ernte ist, wenn die grünen Blätter braun werden. Also am besten darauf achten wo der Knoblauch her ist den du kaufst und einsetzen möchtest (am besten regionaler Knobi) oder gleich in einem Bau oder Gartenmarkt oder online den passenden Knobi kaufen.

Buschtomaten

Was auch immer geht und am besten im März/April vorgezogen wird – Wild- oder Buschtomaten. Das sind diese kleinen, intensiv schmeckenden Tomätchen. Diese kannst du Mitte Mail raussetzen und den Sommer über Tomaten ernten. Am besten auf nährstoffreichen Boden achten, dann hast du keine Probleme und die wachsen wie verrückt. Du kannst auch Tomatendünger verwenden aber bitte immer nach Angabe auf der Packung. Wichtig für die Tomaten – Sonne und regelmäßig gießen. Egal ob im Freien oder im Pflanzkübel.

Kürbis

Was für ein Märchen war das mit der Kutsche aus einem Kürbis? Wisst ihr es? Wo sind die Disney Fans? Der Kürbis lässt sich auch absolut easy anbauen. Im Garten wächst der einfach vor sich hin, ohne dass du ihm viel Beachtung schenken musst. Er wächst sogar an Stellen, an die du vielleicht gar nicht denkst. Du kannst die Samen auch einfach in deinen Komposthaufen stecken, Kürbisse lieben Komposthaufen. Ansonsten gilt – Vorziehen im April oder direkt ab Mitte Mai die Körner ca. 3 cm in die Erde stecken. Man nimmt immer 2-3 Körner, die man nebeneinander in die Erde steckt – auch in einem Pflanzkübel auf dem Balkon wächst der Kürbis hervorragend. Da die Ranken sehr also wirklich seehehr lang werden können, musst du auf dem Balkon diese dann händisch „umleiten“ wo du sie haben möchtest oder du kannst auch die Ranken kappen. Die großen Blätter werden im Sommer weißt etwas unansehnlich durch den sogenannten Mehltau – die Früchte wachsen aber dennoch ohne Probleme weiter. Aus Kürbis kann man so viele tolle Sachen machen – mmmhhh lecker. Die Sorte könnt ihr euch selbst auswählen, die Sorte die ihr am liebsten habt oder die man am besten mampfen kann.

Radieschen

Einen wahrer Turbo legt das nicht von jedem geliebten Radieschen ein. Die kleine rote freche Knolle wächst in nur 4-6 Wochen von der Aussah bis zur Ernte. Somit kannst du Radieschen die ganze Saison über pflanzen bis in den September hinein. Einfach die Samen 1cm tief mit 3-5 cm Abstand in die Erde drücken, damit jede Knolle ausreichend Platz hat. Eingesetzt kommen schon nach kurzer Zeit die ersten Keimblätter und dann die Radieschen.

Rucola

Eine top Pflanze für auf dem Balkon ist der Rucola. Dieser wächst auch ruck-zuck und braucht nicht viel Aufmerksamkeit. Im Grunde verhält er sich wie die Radieschen. Eine gewisse Schärfe haben ja beide, ich würde den Rucola dem Radieschen vorziehen -aber das ist Geschmacksache. Was ist euer Favorit? Rucola kannst du einfach abbrechen – also nicht die ganze Pflanze rausziehen sondern nur das ernten, was du wirklich benötigst. Auf jeden Fall vor der Blüte ernten, denn danach schmeckt der Rucola nicht mehr so lecker. Man kann zwar dann die Pflanzen ein Stück über dem Boden abschneiden und neue Blätter bilden sich –  effektiver wäre es aber wenn du neuen Rucola sähst oder schon in einem gewissen zeitlichen Abstand ausgesäht hast.

Rote Bete

Ich hatte sie leider zu spät gesäht im letzten Jahr – die tolle, erdig schmeckende Rote Bete. Es gibt da ganz tolle Rezepte, wir hatten im Video mit Josephe mal ein tolles Rezept für Fingerfood gezaubert  – ihr könnt ja mal reinschauen auf Youtube. Ich mag Rote Beete auch sehr gerne als Salat. Es ist echt unkompliziert Rote Beete auch auf dem Balkon zu ziehen. Ab April könnt ihr aussähen. Wenn die Keime ihre Köpfchen aus der Erde stecken, musst du diese nochmal ein wenig auseinandersetzen – ca. 15 cm Abstand sollten die Pflanzen voneinander haben – haben sie das schon zu Anfang, brauchst du nichts umsetzen. Die Knollen erntest du einfach, wenn dir die Größe passt. Wenn du die „Rüben“ (ja, es sind Rüben) lagern möchtest, drehe die Blätter ab anstatt sie abzuschneiden. – Achja apropos Blätter, diese kannst du von den jungen Pflanzen auch super im Salat verwenden!

Und mit ein bisschen Kreativität kannst du mit Gemüse optische Blickfänge zaubern, die Zierpflanzengärten in nichts nachstehen. 

Bei mir immer dabei: Minze, Chilli, Erdbeeren, Himbeeren Johannisbeeren

Auch Kartoffeln gehen super!

Und würzen könnt ihr das alles perfekt mit den sau leckern BrotRetter Gewürzmischungen von uns. Diese findet ihr in meinem Webshop unter www.brotretter.com

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